Jede Zone stellt andere Anforderungen
Ein trockener Lagerraum und eine regelmäßig nass gereinigte Produktionszone brauchen nicht zwangsläufig denselben Aufbau. Wir betrachten Arbeitsbereiche, Verkehrswege und Reinigungszonen getrennt. Zur Systemauswahl gehören auch Temperaturen, Reinigungsmittel und die Art der Beanspruchung.
Nennen Sie uns deshalb nicht nur die Branche, sondern die Nutzung der einzelnen Flächen. Bei starken thermischen oder chemischen Belastungen wird die Eignung des vorgesehenen Systems anhand der konkreten Bedingungen abgeglichen.
Reinigbarkeit bis zum Anschluss
Eine zusammenhängende Oberfläche kann die Reinigung unterstützen. Ebenso wichtig sind die Übergänge an Wänden, Sockeln, Abläufen und Einbauten. Beschädigungen und ungeeignete Anschlüsse können das Reinigungsergebnis erschweren und müssen in der Planung berücksichtigt werden.
Die Beschichtung allein ersetzt weder Reinigung noch das betriebliche Hygienekonzept. Eigenschaften wie keimreduzierend oder eine bestimmte Lebensmittelkonformität lassen sich nur mit passenden, systembezogenen Nachweisen belegen. Wir machen daraus keine pauschale Zusage.
Rutschhemmung und Pflege gemeinsam festlegen
Wo Wasser, Fette oder andere Stoffe auf den Boden gelangen, ist die benötigte Rutschhemmung gezielt zu bestimmen. Dabei kommt es auf den Arbeitsbereich und die tatsächliche Nutzung an. Eine möglichst raue Oberfläche ist nicht automatisch die beste Lösung für jeden Raum.
Reinigungsgeräte und Oberflächenstruktur müssen zusammenpassen. Besprechen Sie die Anforderungen vor der Ausführung mit den Verantwortlichen für Betrieb, Reinigung und Arbeitssicherheit.
PMMA und kurze Unterbrechungen
PMMA-basierte Beschichtungen gehören zum angebotenen Leistungsspektrum von FLOORPOX. Schnell reagierende Systeme können bei geeigneten Bedingungen kurze Sperrfenster unterstützen. Trotzdem besteht die Gesamtmaßnahme auch aus Räumung, Vorbereitung, Reparaturen und mehreren Arbeitsschritten.
Verbindliche Zeiten für Begehen, Befahren oder Reinigen werden erst mit dem gewählten Aufbau und den Verarbeitungsbedingungen festgelegt. Temperatur und Lüftung sind dabei ebenso zu berücksichtigen wie die Organisation angrenzender Produktionsbereiche. Eine pauschale Freigabe nach zwei Stunden wäre für jedes Projekt unzutreffend.
Von der Anfrage zum abgestimmten Ablauf
Senden Sie uns eine Flächenübersicht, die Nutzung der Räume und die verfügbaren Stillstandsfenster. Detailbilder von Abläufen, Fugen und Schäden helfen bei der Vorbereitung. Nach Klärung des Untergrunds legen wir den Aufbau und die Arbeitsschritte fest.
- Nass- und Trockenbereiche sowie Belastungen aufnehmen
- Untergrund, Abläufe und Anschlüsse beurteilen
- Sperrung, Lüftung und Schichtfolge abstimmen
- Beschichten und vereinbarte Nutzungsfreigaben beachten
Was in die Kalkulation gehört
Anschlüsse und viele kleine Teilflächen können einen erheblichen Anteil des Aufwands ausmachen. Hinzu kommen Altbelagsabtrag, Untergrundreparaturen und gegebenenfalls eine Ausführung in getrennten Abschnitten. Beschreiben Sie Ihre Vorgaben zur Betriebsunterbrechung deshalb bereits bei der Anfrage. Ein Angebot wird so fachlich und organisatorisch vergleichbarer.
Gut zu wissen
Ihre Fragen. Klare Antworten.
Können vorhandene Fliesen beschichtet werden?
Das wird am Bestand beurteilt. Haftung, Hohlstellen, Feuchte, Fugen und die Verträglichkeit mit dem neuen Aufbau sind entscheidend. Eine Beschichtung über Fliesen ist keine pauschale Standardlösung.
Schützt der Boden automatisch vor Bakterien?
Eine geeignete Oberfläche erleichtert die Reinigung, ersetzt sie aber nicht. Besondere keimreduzierende Eigenschaften benötigen einen Nachweis für das tatsächlich eingesetzte System.
Können wir ein Wochenende als Sperrzeit einplanen?
Teilen Sie uns das gewünschte Zeitfenster mit. Ob es reicht, hängt auch von Räumung, Vorarbeiten, Details und dem Zeitpunkt der vollen Nutzbarkeit ab. Die Zusage erfolgt nach technischer und organisatorischer Abstimmung.
