Farbe und Oberfläche zusammen entscheiden
Eine einfarbige Fläche wirkt anders als eine Oberfläche mit Farbchips oder Colorquarz. In unserer Galerie sehen Sie sowohl kräftige Farbtöne als auch zurückhaltende und eingestreute Oberflächen. Die Bilder zeigen ausgeführte Arbeiten und helfen, Ihre bevorzugte Richtung zu beschreiben.
Licht, Blickwinkel und Raumgröße verändern den Eindruck. Stimmen Sie Farbe, Glanzgrad und Struktur anhand eines geeigneten Musters auf Wände, Einbauten und Beleuchtung ab. Ein Bildschirmfoto allein ist keine verbindliche Farbfreigabe.
Welche Lösung passt zu welcher Nutzung?
In einem Wohnraum stehen häufig Gestaltung und Alltagspflege im Vordergrund. Verkaufsräume müssen zusätzlich mit Besucherverkehr und beweglichen Einrichtungen zurechtkommen. In Büros gehören Stuhlrollen und die Anordnung der Arbeitsplätze zur Planung.
Für Schulen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser betrachten wir die jeweiligen Nutzungszonen getrennt. Je nach Raum können Reinigung, Desinfektionsmittel, Rutschhemmung und Emissionsanforderungen unterschiedlich gewichtet sein. Benötigte Nachweise werden für das ausgewählte System vereinbart; sie gelten nicht pauschal für jede dekorative Beschichtung.
| Gestaltung | Wirkung und Planung |
|---|---|
| Einfarbig | Klare Flächenwirkung; Lichtreflexion und Gebrauchsspuren mitbedenken. |
| Farbchips | Sichtbare Einstreuungen; Dichte und Farbmischung vorher festlegen. |
| Colorquarz | Körnige Gestaltung; Oberflächenstruktur und Reinigung abstimmen. |
Der Untergrund bleibt entscheidend
Auch unter einer dekorativen Oberfläche müssen Tragfähigkeit, Feuchte und vorhandene Beläge zum Aufbau passen. Risse und Bewegungsfugen verschwinden nicht dadurch, dass eine Fläche neu beschichtet wird. Fugen, Randanschlüsse und Übergänge zu anderen Bodenbelägen werden vor Beginn geplant.
Soll ein Altbelag erhalten bleiben, klären wir dessen Eignung und die erforderliche Vorbehandlung. Bei Umbauten sind auch die verfügbaren Aufbauhöhen und Türanschlüsse wichtig.
So entsteht Ihre neue Oberfläche
Zunächst besprechen wir Raumnutzung und gewünschte Wirkung. Nach der Untergrundklärung werden Farb- und Oberflächenausführung festgelegt. Die Fläche wird vorbereitet, der abgestimmte Schichtaufbau eingebaut und abschließend kontrolliert.
Planen Sie die Einrichtung erst nach der vereinbarten Nutzungsfreigabe. Der Zeitpunkt für das Betreten kann sich vom Zeitpunkt für schwere Möbel, Rollen oder intensive Reinigung unterscheiden.
- Raumfotos, Grundriss und Nutzung senden
- Farbidee und Muster abstimmen
- Anschlüsse und Untergrund vorbereiten
- Beschichten, kontrollieren und Pflege festlegen
Pflege und Kosten von Anfang an mitdenken
Schmutzfangzonen und passende Möbelgleiter helfen, mechanische Spuren zu begrenzen. Reinigungsmittel, Geräte und Dosierung müssen zum fertigen Oberflächensystem passen. Eine dekorative Beschichtung ist kein kratzfreier Boden.
Für die Kalkulation zählen neben der Fläche die Vorarbeiten, kleine Raumzuschnitte, die Zahl der Anschlüsse und die gewünschte Gestaltung. Je präziser Sie den Bestand und das gewünschte Ergebnis beschreiben, desto gezielter können wir Ihren Aufwand einordnen.
Gut zu wissen
Ihre Fragen. Klare Antworten.
Kann ich eine Wunschfarbe wählen?
Wir stimmen mögliche Farbtöne und Kombinationen mit Ihnen ab. Die tatsächlich verfügbare Auswahl hängt vom Beschichtungssystem ab. Vor der Ausführung empfiehlt sich eine Musterfreigabe unter den Lichtbedingungen des Raums.
Sind dekorative Böden völlig fugenlos?
Die Beschichtung kann eine zusammenhängende Fläche bilden. Erforderliche Bewegungsfugen und konstruktive Anschlüsse müssen jedoch weiterhin berücksichtigt werden.
Eignet sich jeder Aufbau für ein Krankenhaus?
Nein. Welche Eigenschaften und Nachweise benötigt werden, hängt von der konkreten Nutzung des jeweiligen Raums ab. Wir klären die Anforderungen an Reinigung, Desinfektion und weitere Funktionen projektbezogen.








