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Wissen für Ihr Projekt

Alte Beschichtung: erhalten, überarbeiten oder entfernen?

Nicht jeder abgenutzte Boden muss vollständig abgetragen werden. Umgekehrt kann eine neue Deckschicht bestehende Ursachen nicht einfach beseitigen.

Beschichtete Hallenfläche mit abgesetztem Fahrweg

Zuerst das Schadensbild beschreiben

Unterscheiden Sie Gebrauchsspuren, einzelne Ausbrüche, Risse und größere Ablösungen. Fotografieren Sie eine Übersicht, die betroffene Stelle und angrenzende Bereiche. Notieren Sie, ob sich der Zustand verändert oder nach einer bestimmten Nutzung auffällt.

Wenn vorhanden, helfen Unterlagen zum bisherigen Schichtaufbau und zu früheren Reparaturen. Ohne diese Informationen muss die Verträglichkeit einer Überarbeitung zusätzlich geklärt werden.

Wann Erhalt in Betracht kommt

Eine vorhandene Schicht kann nur Teil des neuen Aufbaus bleiben, wenn sie ausreichend tragfähig und mit den nächsten Schritten verträglich ist. Dafür können Prüfungen oder Probeflächen nötig sein. Eine optisch geschlossene Fläche ist allein noch kein ausreichender Nachweis.

Lokal ungeeignete Bereiche können andere Maßnahmen erfordern als der übrige Boden. Der Umfang wird nach dem tatsächlichen Befund festgelegt.

Wann der Abtrag wichtiger wird

Lose oder ungeeignete Schichten dürfen nicht einfach überdeckt werden. Auch tieferliegende Schäden, Feuchte oder Verunreinigungen können eine weitergehende Bearbeitung erforderlich machen. Entscheidend ist die Ursache, nicht allein die sichtbare Oberfläche.

Beim Abtrag sind die verbleibende Höhe und die Anschlüsse zu beachten. Eine entfernte Schicht muss gegebenenfalls durch einen abgestimmten Ausgleich ersetzt werden, bevor die Beschichtung folgt.

Eine Sanierung in Abschnitten planen

Teilen Sie größere Flächen so ein, dass Zugang, Bearbeitung und spätere Nutzung sinnvoll zusammenpassen. Bereiche zwischen Maschinen oder entlang unverzichtbarer Verkehrswege benötigen besondere Abstimmung. Prüfen Sie, wo ein Bauabschnitt tatsächlich enden kann.

Planen Sie auch, wie der bestehende Betrieb von den Arbeiten getrennt wird. Materialeinbringung, Absaugung und Lüftung gehören in die Ablaufplanung.

Was im Angebot stehen sollte

  • Umfang des Abtrags und der verbleibenden Schichten
  • Behandlung bekannter Fehlstellen
  • Anschluss an angrenzende Flächen
  • Vorgesehener Schichtaufbau und Oberfläche
  • Vorgehen bei unerwarteten Befunden
Fachliche Grundlagen

Der nächste Schritt

Lassen Sie uns über Ihre Fläche sprechen.

Mit Ort, Nutzung und ein paar Fotos kommen wir ins Gespräch.

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